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City-Hopping

Zugegeben: Das Ruhrgebiet hat es momentan nicht leicht, mit den hohen Erwartungen mitzuhalten. Es ist allerdings auch nicht fair, in einer Zeit des Lockdowns die Städte mit Berlin zu vergleichen. Und wir geben uns wirklich sehr viel Mühe, viele Facetten kennenzulernen. Daher führte unser Weg kurz hintereinander in fünf verschiedene Städte.

Den Beginn machte Dortmund. Neben Essen hat es uns hier bis jetzt am besten gefallen und trotz der aktuellen Lage, konnte man sich vorstellen, wie es hier in besseren Zeiten aussehen und was für Möglichkeiten man hier haben könnte. Neben dem Zentrum machten wir einen Abstecher in das Kreuzviertel, das unter anderem auch von unserem Reiseführer empfohlen wurde. Es ist schon traurig, die ganzen gastronomischen und kulturellen Betriebe zu sehen, die ihre Schotten dicht gemacht haben. Und erst jetzt merkt man, wie sehr sie ein Stadtbild prägen und den Charakter einer Stadt ausmachen. Meine Reisebegleitung und ich sind uns jedenfalls einig: Wir kommen wieder.

Hattingen ließ heimatliche Gefühle aufkommen. Meine erste Reaktion: Ich war begeistert. So viele nette kleine Fachwerkhäuschen und Gassen, eine gemütliche Atmosphäre, die zum Schlendern einlädt. Die zweite Reaktion: Das ist ja wie Zuhause und somit nicht das, was wir suchen. Obwohl Hattingen wirklich eine wunderschöne kleine Stadt ist und optimal dafür geeignet, einen netten Tag oder Abend hier zu verbringen.

Bottrop und Oberhausen …

Wir waren nicht wirklich lange genug dort, um hier etwas zu schreiben. Ich formuliere es mal so: Wir haben auch keinen Grund gefunden, unseren Aufenthalt in die Länge zu ziehen. Obwohl in Oberhausen hätte mich das Gasometer interessiert, das aber zur Zeit geschlossen ist.

Und Bottrop hatte auch ein Highlight zu bieten, auf das ich aber am Ende des Artikels zurückkomme.

Als letzte Stadt unseres City-Hoppings besuchten wir Mülheim a. d. Ruhr, voller Vorfreude auf den Wochenmarkt, der allerdings aus nur 4 Ständen bestand. Die Innenstadt war auch nicht wirklich überwältigend, aber ich habe aus verlässlicher Quelle erfahren, dass man Mülheims Schönheit in dem Stadtteil Saarn entdeckt. Daher werden wir auch Mülheim noch einmal besuchen. Der Spaziergang an der Ruhr war zumindest bei wunderschönem Wetter zufriedenstellend.

So, und jetzt noch zum Highlight: der Tetraeder bei Bottrop auf der Halde an der Beckstraße ist eine 50 Meter hohe Konstruktion aus Treppen und Aussichtsplattformen und bietet einen großartigen Blick über das Ruhrgebiet. Die Halde selbst erinnert an eine Mondlandschaft, in die sich der Tetraeder optisch sehr gut einfügt.

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